Tag-Archiv für »Alkohol«

Komatrinken: Gehirn braucht Pause

Dienstag, 30. Dezember 2014 8:50

Gerade Jugendliche testen ihre Grenzen… und übertreten diese dabei auch gelegentlich. Die negativen Erlebnisse eines Partyabends wie peinliche Erlebnisse oder einen Kater sind meist schnell überwunden, doch einer aktuellen Studie zu Folge braucht das Gehirn mehr als vier Wochen Erholung. Bei Jugendlichen, die sich häufig betrinken, reicht selbst eine vierwöchige Abstinenz noch nicht vollständig zur Regeneration aus. […]

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Was ist nach dem Rückfall ?

Dienstag, 2. Dezember 2014 12:41

Ich höre so schnell wie möglich auf zu trinken.
Ich helfe meinem Körper sich wieder zu erholen, trinke viel Wasser.
Ich schlafe.
Ich überlege, wie sich der Rückfall angekündigt hat.
Ich verurteile mich nicht.
Ich arbeite am nächsten Tag sofort wieder in meiner normalen Alltagsstruktur weiter.
Ich rede darüber.
Ich nehme meine Schuldgefühle wahr, aber versinke nicht in ihnen.
Ich denke an alle Dinge auf die ich stolz sein darf.
Ich schütze mich nach allen Seiten, in dem ich meinen gesunden Anteil zulasse.
Ich lache über die schönen Dinge um mich herum.
Ich achte auf mich.

Gedanken einer 41-Jährigen abstinenten Alkoholikerin nach einem Rückfall

 

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Alkohol und Aggression

Dienstag, 24. Juni 2014 11:58

Da wo viel Alkohol getrunken wird, kochen auch häufig die Emotionen über. Häufig kommt es zu Pöbeleien und Auseinandersetzung. Aber warum macht Alkohol einige Menschen – vorallem Jungen und Männer – aggressiv? Berliner Wissenschaftler haben hierzu den aktuellen Forschungsstand zusammengefasst und festgestellt, dass soziale und neurobiologische Faktoren bei alkoholbezogener Gewalt oft Hand in Hand gehen. Alkohol bringt die Botenstoffsysteme im Gehirn durcheinander, sodass neben der dämpfenden Wirkung auch die Verhaltenskontrolle beeinflusst wird. Unter anderem wird durch Alkohol die Aktivität der Amygdala, der Hirnregion, die an der Entstehung von Furcht und Angst beteiligt ist, erhöht. Daher fällt es einem Alkoholisierten schwer, eine Situation, wie zum Beispiel ein versehentlicher Rempler in einer Bar, entspannt einzuordnen. Neben den neurobiologischen Erklärungsmodellen beeinflussen aber auch schon frühkindliche Lebenserfahrungen und traditionelle Rollenmuster das Verhalten bei alkoholbezogener Aggression. Auf die Thematik „Alkohol und Aggression“ geht der neue Alkoholspiegel der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein.

 

 

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Nachbericht: Achtung Pubertät

Donnerstag, 5. Juni 2014 11:30

20140604_143957Warum gerade Jugendliche riskant Alkohol oder andere Substanzen konsumieren oder warum Mädchen stundenlang Nachrichten bei whatsapp versenden können, lässt sich mit neurologischen Grundlagen erklären. Genau das hat gestern Peter Köster  bei seinem Vortrag „Achtung Pubertät! Was ist bloß mit unsren Kindern los? – Antworten aus der Neurobiologie“ getan, der im Rahmen des Programms zum zehnjährigen Jubiläum der Suchthilfe Aachen stattfand.

Grundlagen zur Gehirnentwicklung
Neuronal gesehen dauert die Pubertät bis mindestens Anfang 20. Bei Mädchen ist das Gehirn mit ca. 21 Jahren ausgereift, bei Jungen mit ca. 24 Jahren. Dabei reift das Gehirn quasi von hinten nach vorne. Hinten sitzt z.B. die Fähigkeit zum Sehen, die bereits sehr früh fertig ausgereift ist. Zuletzt bildet sich vorne der präfrontale Kortex, der hinter der Stirn sitzt und für die Moral und Vernunftsentscheidungen zuständig ist. Das ausgereifte Gehirn macht 2 % des Körpergewichtes aus und braucht 20 % der Energie. […]

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Achtung Pubertät

Dienstag, 27. Mai 2014 9:42

„Achtung Pubertät!“ – Vortrag zur Gehirnentwicklung bei Jugendlichen

Welche Eltern kennen sie nicht, die gereizten und schwierigen Jugendlichen. Das was den Umgang mit ihnen so schwierig macht, sind die Auswirkungen der Pubertät – die Zeit, in der Kinder zu Erwachsenen heranreifen.

Was ist mit unseren Kindern los?
Auf die Frage, was in dieser Phase genau im Gehirn der Kinder vorgeht, gibt Peter Köster in seinem Vortrag am 4. Juni von 14.30 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Suchthilfe Aachen (Hermannstr. 14, 52062 Aachen) Antworten. Basierend auf den neusten Erkenntnissen der Neurobiologie beschreibt der Studiendirektor und Lehrbeauftragter an der Universität Köln die Entwicklung des menschlichen Gehirns in den ersten 18 Lebensjahren. Er findet eine natürliche Erklärung für die – für Erwachsene manchmal nicht nachvollziehbaren – Verhaltens- und Handlungsweisen der Jugendlichen in der Pubertät. […]

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