Newsletter Suchtprävention aktuell

Montag, 24. April 2017 8:01

Der neue Newsletter ist erschienen und steht hier für Sie als pdf-Datei zur Verfügung. Auf Sie warten folgende Themen:

  • Kürzlich wurde eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigte, wie ticken Aachener Jugendliche ticken. Die Ergebnisse geben u.a. Auskunft über den Gebrauch von Drogen sowie das Thema Cybermobbing.
  • In unserem Angebot „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ haben wir aktuell freie Plätze.
  • Laut Barmer/GEK ist die Anzahl der Essgestörten im Bereich von Magersucht und Ess-Brech-Sucht gestiegen. Gründe dafür seien u.a. Stress, Leistungsdruck und falsche Vorbilder.
  • Die Anzahl der Zigarettenraucher ist gesunken. Dagegen steigt aber der Absatz der Shishaprodukte.
  • Hilfe bei Onlinesucht gibt eine neue Webseite.
  • Termine

Viel Spaß beim Lesen.

Thema: Newsletter | Kommentare (0)

Jahrbuch Sucht 2017: Medikamentenabhängigkeit ein unterschätztes Problem

Donnerstag, 20. April 2017 21:45

Der Jahresbericht Sucht 2017 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ist erschienen. Darin wird deutlich, welchen hohen Stellwert Medikamentenabhängigkeit in Deutschland hat, auch wenn davon im Hilfesystem wenig zu spüren ist. Mindestens 1,2 Millionen bis 1,5 Millionen Menschen gelten als abhängig nach Medikamenten. Die Zahl derjenigen, die Arzneimittel missbräuchlich nutzen – zum Abnehmen, Wachbleiben oder zur Steigerung der Leistungsfähigkeit – ist wahrscheinlich genauso groß. Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland steht damit auf Platz zwei aller Abhängigkeiten: nach Tabak, aber vor Alkohol!

Besonders betroffen sind zu zwei Dritteln Frauen, vor allem die ab 65 Jahren. Die Dunkelziffer ist vielleicht sogar noch größer, denn Medikamentenabhängigkeit ist eine so genannte „leise“ Sucht. Es gibt nur wenig Problembewusstsein, denn das Rezept wird doch vom Arzt verschrieben, um durchzuschlafen, Mehrfachbelastungen zu meistern oder weniger Ängste zu haben. Und der muss es doch wissen?! Aber Schlaftabletten und Beruhigungsmittel (aber auch andere Medikamente) machen extrem schnell abhängig.

Dem Thema hat sich auch Frau TV gewidmet und dazu gleich zwei Beiträge in der Sendung vom 20.04.2017 gebracht. Diese können Sie hier einsehen.

Im Vergleich: 3,38 Mio. Erwachsene sind in Deutschland von einer alkoholbezogenen Störung in den letzten zwölf Monaten betroffen (Missbrauch: 1,61 Mio.; Abhängigkeit: 1,77 Mio.). 74.000 Todesfälle werden jährlich durch Alkoholkonsum oder den kombinierten Konsum von Tabak und Alkohol verursacht.

Thema: Studie | Kommentare (0)

Newsletter Gesundheitsförderung aktuell

Freitag, 7. April 2017 12:05

Noch schnell vor den Osterferien ist der neue Newsletter „Gesundheitsförderung aktuell“ mit Themen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements erschienen. Dieser steht hier als pdf-Datei für Sie zur Verfügung.

Auf Sie warten folgende Themen:

  • Berufspendler leben „gefährlich“, denn eine aktuelle Studie zeigt, welche Auswirkungen das pendeln – egal ob mit Bahn oder Auto – auf Körper und Psyche hat.
  • Ergebnisse der neuen Gallup-Studie: 15 Prozent der Beschäftigten haben innerlich gekündigt. 70 Prozent der Beschäftigten sind mit ihrem Unternehmen emotional gering gebunden und machen lediglich Dienst nach Vorschrift. Grund ist häufig schlechte Führung. Nach Gallup-Berechnungen kostet die innere Kündigung aufgrund schlechter Führung die deutsche Volkswirtschaft insgesamt bis zu 105 Milliarden Euro jährlich.
  • Aktionswoche Alkohol: Vom 13. bis 21. Mai 2017 findet die Aktionswoche Alkohol und dem Motto „Weniger ist mehr“ statt. Ziel ist es, möglichst viele Akteure und Veranstaltungen deutschlandweit zu bündeln, um für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu sensibilisieren.
  • Im Lexikon kommen wir diesmal zum „Z“ – wie Zigaretten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und wünschen fröhliche Ostertage.

 

Thema: Newsletter "Gesundheitsförderung aktuell" | Kommentare (0)

Presseinfo: Querbeet – Gemeinsam mit Drogenabhängigen für ein schöneres Aachen

Donnerstag, 6. April 2017 8:49

Querbeet_1Es bleibt länger hell, die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern – es ist unverkennbar, dass der Frühling da ist. Damit beginnen auch die Gartenarbeiten, und das nicht nur in den heimischen Gärten, sondern auch auf öffentlichen Plätzen. Dafür fühlen sich immer häufiger auch die kokain- und heroinabhängigen Menschen verantwortlich, die von der Suchthilfe Aachen am Kaiserplatz betreut werden. „Die Idee eines Gartenprojektes entstand in enger Zusammenarbeit mit den Besuchern unserer Einrichtung Troddwar. Sie waren trotz – oder wegen – ihrer Drogenabhängigkeit unzufrieden, wie sie in der Gesellschaft wahrgenommen werden“, erläutert Mark Krznaric die Entstehung des Projektes „Querbeet“. Gemeinsam begann man sich mit Schlagworten wie „Verantwortung“ und „Nachbarschaftspflege“ zu beschäftigen. Schnell entwickelte sich bei den Klienten der Wunsch, nicht nur innerhalb der Troddwar-Einrichtung mit Hilfsarbeiten zu unterstützen, sondern auch Arbeiten in direkter Umgebung zu übernehmen. Ihr Ziel war es, den Aachener Bürgern zu zeigen, dass Drogenkonsumenten in der Lage sind, schöne Dinge wie Blumenbeete zu gestalten sowie Plätze der Aachener Öffentlichkeit zu reinigen und sauber zu halten. [… weiterlesen]

Thema: Presseinformation | Kommentare (0)

Kiff Dich nicht weg – neue Kampagne des AK Suchtprävention

Mittwoch, 5. April 2017 9:47

energy eyes brain

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Kiff Dich nicht weg!“ so lautet die Aktion zur Cannabisprävention des Arbeitskreises Suchtprävention in der StädteRegion Aachen.

Kiff Dich nicht weg, weil…

We love you brain: Kiffen ist schädlich. Für Jugendliche schädlicher als für Erwachsene, weil es in die Reifung des Hirns eingreift. Wer schon besonders früh oder viel kifft, muss mit einem schlechteren Gedächtnis rechnen.

We love your energy: Der Konsum von Cannabis belastet das Herz-Kreislauf-System. Intensiver oder dauerhafter Konsum kann teilnahmslos und antriebsarm machen. So schaffst Du die Anforderungen Deines Alltags nicht mehr.

We love your eyes: Cannabis führt unmittelbar zu Leistungseinbußen in der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit und dem Reaktionsvermögen. Bekifft ist das Risiko doppelt so groß, einen Unfall mit dem Rad, Mofa, Roller oder Auto zu bauen.

[… weiterlesen]

Thema: stark statt breit | Kommentare (0)