Videoreihe Medikamente und Sucht

Montag, 25. September 2017 8:51

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat acht Filme zum Thema Medikamente und Sucht veröffentlicht. Die jeweils etwa zweiminütigen Clips richten sich vor allem an Interessierte, Angehörige und Betroffene und informieren über Themenbereiche wie Vorbeugung, Abhängigkeit, Therapie und Selbsthilfe.

Entstanden sind die Videos im Rahmen des Projekts „Suchtprävention und Selbsthilfe“ mit der BARMER. Sie ergänzen unser schriftliches Informationsangebot zum Thema und stehen auf der Internetseite www.Medikamente-und-Sucht.de bereit. Zudem haben wir auf unserem Youtube-Kanal eine Playlist der Videoreihe angelegt: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWyDlx2vqVvLqv4lK2tJHUVtFu2O_fgt

Quelle: DHS-Newsletter

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Neue Broschüren in leichter Sprache

Freitag, 22. September 2017 11:50

Mit den Broschüren „Rauchen ist riskant“ und „Kiffen ist riskant“ sind zwei weitere Titel in der DHS Reihe „Ein Heft in Leichter Sprache“ erschienen. Das Netzwerk Leichte Sprache setzt die Standards: Einfache Sätze, möglichst in einer Zeile. Positive Satzaussagen, keine Verneinungen. Rund 20 Zeilen auf einer Seite in großer Schrift und mit möglichst zwei Absätzen. Keine Bindestriche. Keine Klammern. Wie in der bereits erfolgreichen Broschüre „Alkohol ist gefährlich – Ein Heft in Leichter Sprache“ werden Konsum und Risiken angesprochen. Wie wirkt Tabak, wie wirkt Cannabis und welche Folgen können damit verbunden sein. Hinweise auf Hilfeangebote und Telefonnummern ergänzen den Text.

Die Broschüren stehen als Download zur Verfügung www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/2017_-_Rauchen_ist_riskant.pdf bzw. www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/2017_-_Kiffen_ist_riskant.pdf und können auch in größerer Stückzahl kostenfrei bei der DHS bestellt werden: www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html

Quelle: DHS-Newsletter

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Das Thema „Suchterkrankungen“ im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017

Mittwoch, 20. September 2017 12:01

Forderungen des Gesamtverbandes für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland, Stand 06.07.2017

Der Bedeutung von Suchterkrankungen Rechnung tragen
Für die Betroffenen und ihre Angehörigen, insbesondere für Kinder aus suchtbelasteten Familien, sind Suchterkrankungen mit massivem Leid verbunden und führen oft zu gravierenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben und zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen. Hinzu kommen erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen mit z.B. rund 40 Mrd. € für die Folgen des Alkoholkonsums in Deutschland. Die Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Suchterkrankungen ist in allen Bereichen der Gesellschaft verbunden mit einer konsequenten Entstigmatisierung auf individueller und struktureller Ebene. Besonders notwendig scheint hier die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten. Die Schaffung passender politischer Rahmenbedingungen, um die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung von Menschen mit Suchterkrankungen sind zu unterstützen und deren Beteiligung an medizinisch- und rehabilitationsbezogenen Entscheidungen sicherzustellen. Soziale und berufliche Teilhabe ist dabei die zentrale Ausrichtung. Die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen für ein umfassendes System von medizinischen, psychologischen und sozialen Suchthilfen und einer koordinierten Versorgung in der Region unter Einbeziehung der Selbsthilfe ist dabei von entscheidender Bedeutung. [… weiterlesen]

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Neue Praktikantin der Jugend- und Drogenberatung stellt sich vor

Dienstag, 19. September 2017 12:26

PicturePeople (1 von 1)„Ich bin Mona Gerhards und studiere im 5. Fachsemester Soziale Arbeit an der KatHO in Aachen. Seit Anfang September absolviere ich meine Praxisphase in der Jugend- und Suchtberatung in der Herzogstraße unter der Leitung von Peter Schlimpen.
Während meiner Tätigkeit als Studentische Aushilfe in einem stationären Wohnheim für Menschen mit psychischen Erkrankungen konnte ich erste Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Suchterkrankungen sammeln. Das Handlungsfeld der Suchthilfe mit ihren vielfältigen Beratungs- und Therapieangeboten hat mein besonderes Interesse geweckt. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mein Studienprojekt in der Suchtberatung durchzuführen und begleitend das Interdisziplinäre Seminar „Klinische Sozialarbeit“ unter der Leitung von Prof. Deimel belegt. Mein Aufgabenbereich umfasst das „Kennenlernen“ des Clearing während der Offenen Sprechstunden, psychosozialer Begleitung von Substituierten, Beratungsprozessen mit Konsumenten illegaler Drogen sowie deren Angehörigen in Einzel-, Paar- und Familiengesprächen. Des Weiteren erhalte ich Einblicke in die Vermittlung von Klienten in stationäre und ambulante medizinische Rehabilitation und wirke bei der Vorbereitung und Durchführung von Einzel- und Gruppensitzungen von jugendlichen Konsumenten von Alkohol, Cannabis und Amphetaminen mit.“

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Suchtprävention in der Heimerziehung

Montag, 18. September 2017 11:49

In Einrichtungen der öffentlichen Erziehung ist es für Pädagogen eine herausfordernde Aufgabe, mit riskantem Konsumverhalten der Kinder und Jugendlichen z.B. im Zusammenhang mit Tabak, Alkohol, digitalen Medien oder illegalen Drogen angemessen umzugehen. Doch was ist „riskant“? Wie können Fachkräfte auf welches Konsumverhalten frühzeitig und erfolgversprechend reagieren?

Dazu wurde nun ein Handbuch entwickelt und veröffentlicht. Es nimmt diese Fragen praxisorientiert auf. Konkrete Tipps können sofort im Arbeitsalltag erprobt und angewandt werden. Anregungen helfen, einzelne Bausteine oder ein Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in das bestehende pädagogische Konzept der Einrichtung zu integrieren.

Das Handbuch wird von der DHS und Nadja Wirth herausgeben – in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen, gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.  

Die Arbeitshilfe für die Praxis kann ab sofort bei der DHS unter http://www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html informationsmaterial/Bestellung und der BZgA (order {at} bzga(.)de) kostenfrei bestellt werden.

Ein Download steht unter www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Suchtpraevention_Heimerziehung.pdf zur Verfügung.

Quelle: DHS-Newsletter

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