Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Presseinformation'

Presseinfo: Lesung „High sein“ mit Jörg Böckem

Freitag, 5. Mai 2017 10:46

Boeckem_Flyer_SuchthilfeAlle zwei Jahre ruft die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) Einrichtungen und Vereine auf, sich an der Aktionswoche Alkohol zu beteiligen. Diesem Ruf folgt die Suchthilfe Aachen und lädt Interessierte zu einer Lesung am Dienstag, den 30. Mai 2017, um 19.30 Uhr in die Bar Cantona (Bismarckstr. 47, 52066 Aachen) ein. Jörg Böckem liest hier aus seinem Buch „High sein“. Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Bar Cantona sowie in der Suchtberatung der Suchthilfe Aachen (Hermannstr. 14, 52062 Aachen, Tel.: 0241/41356128) erhältlich. Restkarten werden an der Abendkasse verkauft. 

Individuellen Umgang mit Alkohol, Cannabis und co finden
Der in Erkelenz geborene Jörg Böckem ist Journalist und Autor u.a. der Bücher „Lass mich die Nacht überleben“ und „Freitags Gift“. Aus beiden Büchern hat er in der Vergangenheit bereits zweimal im Auftrag der Suchthilfe Aachen gelesen. Beide Veranstaltungen waren ausgebucht und die Zuhörer begeistert. „Das liegt sicher auch daran, dass der Autor selbst heroinabhängig war und daher sehr authentisch schreibt“, vermutet Yvonne Michel, Fachkraft für Suchtprävention. Er hat viel mitgemacht: Die positiven Seiten und den Reiz von Drogen erlebt, aber auch gesehen, wie sie alles kaputt machen und gefährden können – die Beziehung zu geliebten Menschen, die Arbeit, die Gesundheit. Heute ist er clean, gesund, lebt mit Partnerin und zwei Kindern glücklich in Hamburg. […]

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Presseinfo: Suchthilfe Aachen beteiligt sich an deutschlandweiter Aktionswoche

Donnerstag, 27. April 2017 8:27

Logo_QuadratUnter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“ findet im Mai deutschlandweit die sechste Aktionswoche Alkohol statt. Die Schirmherrschaft hat die Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, übernommen. Dem Aufruf der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zur Beteiligung folgt die Suchthilfe Aachen gemeinsam mit Kooperationspartnern im Rahmen einiger Veranstaltungen. Zu den Partnern gehören: Viktoriaschule, Heinrich-Heine-Gesamtschule, Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in der Städteregion Aachen, Selbsthilfegruppe Kreuzbund e.V., AOK Rheinland/Hamburg – Regionaldirektion Städteregion Aachen – Kreis Düren sowie die Bar Cantona. Angeboten werden z.B. Methoden-Schulungen für Multiplikatoren oder ältere Schüler – sogenannte Peers, offene Sprechstunden für Jugendliche, deren Eltern, betroffene Frauen und deren Angehörigen, ein Infoabend zum Thema „Wiedererlangung des Führerscheins“ sowie Lesungen mit dem bekannten Journalist, Autor und Ex-Betroffenen Jörg Böckem. Ziel der Maßnahmen ist, für einen risikoarmen Konsum zu werben, über Nebenwirkungen und mögliche Risiken von zu viel Alkohol aufzuklären sowie Alkoholismus zu enttabuisieren. Das gesamte Programm kann unter dem Stichpunkt „Termine“ unter der Internetadresse www.aktionswoche-alkohol.de eingesehen werden.

 Das richtige Maß entscheidet
„Alkohol ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Schließlich konsumieren diesen rund 90 Prozent der Bevölkerung. Vielmehr kommt es z.B. auf das Alter der Konsumenten, die Menge und Funktion des getrunkenen Alkohols an“, so Yvonne Michel, Fachkraft für Suchtprävention. In den Veranstaltungen wird erläutert, wie Alkoholsucht entstehen kann, ab wann man von einer solchen spricht, wer besonders gefährdet ist und wie sinnvolle Prävention gelingen kann. „Immer noch ist Sucht mit dem Begriff ‚Schuld’ belegt, viele Betroffene schämen sich“, ergänzt Yvonne Michel. Daher sind die kostenlosen Offenen Sprechstunden ein wichtiges Angebot, bei dem Ratsuchende ganz unverbindlich das Hilfesystem kennen lernen können. Die Mitarbeitenden der Suchthilfe Aachen unterliegen der Schweigepflicht.

Alkohol – Deutschlands größtes Suchtproblem
Laut Aussagen der DHS hat jeder Bundesbürger 2014 im Schnitt eine Badewanne voll alkoholischer Getränke konsumiert – 136,9 Liter Bier, Wein, Schaumwein oder Spirituosen. Umgerechnet trank damit jeder Bürger rund 9,6 Liter reinen Alkohol. 1,77 Millionen der 18 bis 64-Jährigen in Deutschland gelten als alkoholabhängig. Weitere 1,61 Millionen trinken missbräuchlich und nehmen bereits auftretende soziale, gesundheitliche oder rechtliche Folgen in Kauf. „Damit machen uns gerade die legalen Süchte Sorgen und nicht etwa – wie fälschlicherweise häufig angenommen – Crystal, Heroin oder andere harte illegale Drogen“, erklärt Gudrun Jelich, Leiterin der Suchthilfe Aachen.
Die direkten und indirekten Kosten alkoholbedingter Krankheiten werden pro Jahr auf 40 Milliarden Euro geschätzt. Im Jahr 2014 registrierte das Statistische Bundesamt 15.612 Unfälle im Straßenverkehr, bei denen mindestens einer der Beteiligten (Fahrer oder Fußgänger) unter Alkoholeinfluss stand. Dabei wurden 260 Menschen getötet. Etwa 74 000 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Alkohol allein oder in Kombination mit dem Rauchen – dem zweiten großen Suchtproblem in Deutschland.

Informationen zu der Aktionswoche Alkohol:
www.aktionswoche-alkohol.de

Informationen zu den Veranstaltungen in Aachen erteilt:
Suchthilfe Aachen, Yvonne Michel, Tel.: 0241/41356130, michel {at} suchthilfe-aachen(.)de, http://blog.suchthilfe-aachen.de/

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Presseinfo: Querbeet – Gemeinsam mit Drogenabhängigen für ein schöneres Aachen

Donnerstag, 6. April 2017 8:49

Querbeet_1Es bleibt länger hell, die Temperaturen steigen, die Vögel zwitschern – es ist unverkennbar, dass der Frühling da ist. Damit beginnen auch die Gartenarbeiten, und das nicht nur in den heimischen Gärten, sondern auch auf öffentlichen Plätzen. Dafür fühlen sich immer häufiger auch die kokain- und heroinabhängigen Menschen verantwortlich, die von der Suchthilfe Aachen am Kaiserplatz betreut werden. „Die Idee eines Gartenprojektes entstand in enger Zusammenarbeit mit den Besuchern unserer Einrichtung Troddwar. Sie waren trotz – oder wegen – ihrer Drogenabhängigkeit unzufrieden, wie sie in der Gesellschaft wahrgenommen werden“, erläutert Mark Krznaric die Entstehung des Projektes „Querbeet“. Gemeinsam begann man sich mit Schlagworten wie „Verantwortung“ und „Nachbarschaftspflege“ zu beschäftigen. Schnell entwickelte sich bei den Klienten der Wunsch, nicht nur innerhalb der Troddwar-Einrichtung mit Hilfsarbeiten zu unterstützen, sondern auch Arbeiten in direkter Umgebung zu übernehmen. Ihr Ziel war es, den Aachener Bürgern zu zeigen, dass Drogenkonsumenten in der Lage sind, schöne Dinge wie Blumenbeete zu gestalten sowie Plätze der Aachener Öffentlichkeit zu reinigen und sauber zu halten. […]

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Presseinfo: Offener Elternabend zum Thema Cannabis

Sonntag, 12. März 2017 10:28

 

In der Pubertät gehört für die meisten Jugendlichen das Experimentieren mit Rauscherfahrungen zum Erwachsen werden dazu. Einige greifen dabei nicht nur zu Alkohol oder Zigaretten, sondern auch zu illegalen Drogen wie Cannabis. Mit seiner spezifischen Wirkung scheint es besonders interessant für junge Menschen zu sein. Aber was genau macht den Reiz von Marihuana und Haschisch aus? Wie wirken die Substanzen? Welche Risiken und Nebenwirkungen bringen sie mit sich? Wie kann man den Konsum erkennen und wie sollte darauf reagiert werden?

Um Eltern ihre Unsicherheiten zu nehmen und Fragen zu beantworten, stehen Experten der Suchthilfe Aachen bei einem offenen Informationsabend am Donnerstag, den 23. März zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Jugend- und Drogenberatung, Herzogstr. 4, 52070 Aachen. Der Eintritt beträgt fünf Euro, die zu Beginn des Infoabends entrichtet werden. Um eine Anmeldung bis zum 16. März wird unter der Telefonnummer 0241/9809210 oder per E-mail an baksa {at} suchthilfe-aachen(.)de gebeten. Der Elternabend findet statt im Rahmen der Aktion „stark statt breit“ des Arbeitskreises Suchtprävention in der StädteRegion Aachen.

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Aktionswoche: Vergessenen Kindern eine Stimme geben

Sonntag, 12. Februar 2017 10:45

Unter dem Motto „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ findet vom 12. bis 18. Februar die deutschlandweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Daran beteiligt sich auch das Angebot „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ der Suchthilfe Aachen. Am Samstag, den 18. Februar machen die „Feuervögelchen“ dazu gemeinsam mit ihren Eltern und Mitarbeitern der Suchthilfe einen Ausflug in den „Öcher Bösch“. In Begleitung einer Waldpädagogin gilt es, die heimische Natur kennen zu lernen, einen Besuch im Landgasthaus zu genießen und zusammen eine schöne, unbeschwerte Zeit zu genießen. „Eine Erfahrung, die in Familien mit einem oder beiden suchtkranken Elternteilen nicht selbstverständlich ist“, weiß Marie Gurr, Mitarbeiterin der Suchthilfe Aachen. Ihr Kollege Matthias Soppe ergänzt: „Für Kinder aus Suchtfamilien sind Stabilität und Verbindlichkeit zwei wichtige Aspekte, die ihnen oft in ihren Familien fehlen. Das versuchen wir aufzufangen.“ […]

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