Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Info'

7. Februar: Safer-Internet-Day

Freitag, 3. Februar 2017 12:11

Am 07.02.2017 ist der Safer-Internet-Day. Anlässlich dieses Tages weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erneut auf die aktuellen Zahlen des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen hin: „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015 zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Dabei spielt das Smartphone mit 77,1 Prozent als Zugangsweg ins Internet die größte Rolle. Die neuen Studiendaten belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen. (…) Online sein ist für Jugendliche wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung. Dabei gibt es bei der Nutzung von Computerspielen und Internet besonders bei der jüngeren Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren deutliche Geschlechtsunterschiede: so nutzen 84,3 Prozent der Mädchen täglich Soziale Netzwerke, gleichaltrige Jungen zu 77,2 Prozent. Dagegen spielen 36,2 Prozent der männlichen Jugendlichen täglich Computerspiele, bei den gleichaltrigen Mädchen sind dies nur 11,3 Prozent. Die Zahlen bestätigen, wie wichtig es ist, Jugendlichen die Risiken der exzessiven Nutzung von Internet, Smartphones und Computerspielen aufzuzeigen.“ […]

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Deutlicher Anstieg bei Ess-Störungen

Montag, 30. Januar 2017 9:07

Laut einer aktuellen Hochrechnung der Barmer GEK leiden immer mehr Menschen in Deutschland unter Ess-Störungen, zu der auch Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie) gehören. So ist die Zahl der Betroffenen bundesweit von etwa 390.000 auf rund 440.000 zwischen den Jahren 2011 und 2015 (plus ca.13 Prozent) angestiegen.

Unter Magersucht litten im vergangenen Jahr bundesweit 9.627 Barmer GEK Versicherte und damit 14 Prozent mehr als noch im Jahr 2011 (8.442). Dabei hat es einen Anstieg der Fallzahlen in allen Bundesländern gegeben, vor allem aber in den Bundesländern, die noch relativ wenige Betroffene haben. Am höchsten war die Steigerungsrate in Brandenburg mit knapp 55 Prozent. Die meisten Barmer GEK Versicherten mit der Diagnose Magersucht hat es im Jahr 2015 in den bevölkerungsstarken Ländern Nordrhein-Westfalen (2.466) und Bayern (1.308) gegeben. „Den vermeintlich niedrigen Fallzahlen zum Trotz ist Magersucht gerade bei Frauen ein sehr ernst zu nehmendes Problem. Denn die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK. Stress, Leistungsdruck und falsche Vorbilder könnten dazu führen, dass Frauen magersüchtig würden.

 

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Peers für die Cannabisprävention geschult

Mittwoch, 25. Januar 2017 15:12

20170125_132708Heute wurden acht Schüler der Mies-van-der-Rohe-Schule zu neuen Peers ausgebildet. Gleich Montag werden sie gemeinsam mit erfahrenen Peers der Schule den Aktionstag „Stark statt breit“ an ihrer Schule gestalten. Ziel des Projektes ist es, die Mitschüler über die Droge Cannabis zu informieren, zur Selbstreflexion anzuregen und bei Bedarf das Hilfesystem vorzustellen. Unterstützt werden sie dabei von der Schulsozialarbeiterin Gabriele Wirtz-Abels sowie von Experten der Suchthilfe Aachen und des Kommissariats Vorbeugung der Suchthilfe Aachen.

Die neuen Peers haben sich dazu heute selbst intensiv mit Cannabis, Gründen des Konsums, Wirkungen und Folgen auseinander gesetzt. So wurden z.B. gesundheitliche Risiken und rechtliche Folgen besprochen, mögliche Suchtursachen und Wege in die Sucht diskutiert sowie die Definition von Sucht erläutert. Daneben haben sie praktische Methoden der Cannabisprävention – wie z.B. ein Bilderrätsel – kennen gelernt, um dynamisch und interessant mit ihren Mitschülern arbeiten zu können. Diese sind im Cannabiskoffer „Alfred“ zusammen gefasst, den die Peers nun beim Aktionstag einsetzen werden.

Wir sagen den frisch zertifizierten Peers „Herzlichen Dank“ für die Offenheit und tolle Zusammenarbeit. Viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung.

Sehen Sie hier weitere Bilder.

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Weniger Zigaretten, mehr Wasserpfeifen

Mittwoch, 25. Januar 2017 8:11

Bereits zwischen 2006 und 2015 verdoppelte sich die jährlich abgesetzte Menge des Pfeifentabaks von 900 auf 1700 Tonnen. Zu diesem Pfeifentabak gehört auch der Shishatabak.  Dass das Shisha-Geschäft floriert, lässt sich auch an den Importgeschäften ablesen: Das Gesamtgewicht des eingeführten Wasserpfeifentabaks hat 2015 im Vergleich zum Vorjahr um rund 30% zugenommen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Shishas sind vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt – auch weil einige immer noch annehmen, dass der Rauch der Wasserpfeife weniger schädlich sei als der von Zigaretten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht allerdings davon aus, dass sowohl das Gesundheits- als auch das Suchtrisiko in beiden Fällen ähnlich hoch ist. 

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Gesunder Umgang mit dem Smartphone

Montag, 23. Januar 2017 8:59

Für viele ist das Smartphone der erste „Kontakt“ am morgen und das „Nachthupferl“ vor dem Schlafen gehen. Aber ist das gesund?

Experten raten: Nicht morgens bereits die Mails checken und Abends das Smartphone aus dem Zimmer verbannen. Aber warum ist das so?

Morgenrituale können helfen, aktiver und bewusster in den Tag zu starten. Solch ein Ritual sollte aber nichts mit der Arbeit zu tun haben. Gesünder seien laut Juliane Dreisbach, Psychologon in Freudenberg bei Köln, eine kleine Fitnessübung, ein bewusster Blick aus dem Fenster oder eine gemütlich getrunkene Tasse Kaffee. So wird das Morgenritual zu einer Pause vom Alltag, für die man sich bewusst Zeit nimmt.

Die Smartphone-Nutzung vor dem Schlafen gehen bringt laut Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin mehrere Probleme mit sich: […]

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