Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Info'

Neue Praktikantin der Jugend- und Drogenberatung stellt sich vor

Dienstag, 19. September 2017 12:26

PicturePeople (1 von 1)„Ich bin Mona Gerhards und studiere im 5. Fachsemester Soziale Arbeit an der KatHO in Aachen. Seit Anfang September absolviere ich meine Praxisphase in der Jugend- und Suchtberatung in der Herzogstraße unter der Leitung von Peter Schlimpen.
Während meiner Tätigkeit als Studentische Aushilfe in einem stationären Wohnheim für Menschen mit psychischen Erkrankungen konnte ich erste Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Suchterkrankungen sammeln. Das Handlungsfeld der Suchthilfe mit ihren vielfältigen Beratungs- und Therapieangeboten hat mein besonderes Interesse geweckt. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mein Studienprojekt in der Suchtberatung durchzuführen und begleitend das Interdisziplinäre Seminar „Klinische Sozialarbeit“ unter der Leitung von Prof. Deimel belegt. Mein Aufgabenbereich umfasst das „Kennenlernen“ des Clearing während der Offenen Sprechstunden, psychosozialer Begleitung von Substituierten, Beratungsprozessen mit Konsumenten illegaler Drogen sowie deren Angehörigen in Einzel-, Paar- und Familiengesprächen. Des Weiteren erhalte ich Einblicke in die Vermittlung von Klienten in stationäre und ambulante medizinische Rehabilitation und wirke bei der Vorbereitung und Durchführung von Einzel- und Gruppensitzungen von jugendlichen Konsumenten von Alkohol, Cannabis und Amphetaminen mit.“

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Suchtprävention in der Heimerziehung

Montag, 18. September 2017 11:49

In Einrichtungen der öffentlichen Erziehung ist es für Pädagogen eine herausfordernde Aufgabe, mit riskantem Konsumverhalten der Kinder und Jugendlichen z.B. im Zusammenhang mit Tabak, Alkohol, digitalen Medien oder illegalen Drogen angemessen umzugehen. Doch was ist „riskant“? Wie können Fachkräfte auf welches Konsumverhalten frühzeitig und erfolgversprechend reagieren?

Dazu wurde nun ein Handbuch entwickelt und veröffentlicht. Es nimmt diese Fragen praxisorientiert auf. Konkrete Tipps können sofort im Arbeitsalltag erprobt und angewandt werden. Anregungen helfen, einzelne Bausteine oder ein Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in das bestehende pädagogische Konzept der Einrichtung zu integrieren.

Das Handbuch wird von der DHS und Nadja Wirth herausgeben – in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen, gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.  

Die Arbeitshilfe für die Praxis kann ab sofort bei der DHS unter http://www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html informationsmaterial/Bestellung und der BZgA (order {at} bzga(.)de) kostenfrei bestellt werden.

Ein Download steht unter www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Suchtpraevention_Heimerziehung.pdf zur Verfügung.

Quelle: DHS-Newsletter

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Feuervogel mit neuer Adresse

Mittwoch, 30. August 2017 8:31

Nach acht erlebnisreichen und lebendigen Jahren in der Heinrichsallee 33 zieht unsere Einrichtung „Feuervogel- Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ der Suchthilfe Aachen in ein neues Zuhause. Ab dem 01. September 2017 lautet unsere neue Anschrift:
Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern
Monheimsallee 71
52062 Aachen
Tel.:     0241-41360840
Fax.:   0241-41360842

Wir freuen uns, feuervogel-grKinder und Jugendliche, Eltern, Kooperationspartner, Nachbarn und Interessierte dort zu begrüßen.

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Selbstverletzendes Verhalten bei Mädchen

Freitag, 25. August 2017 8:52

Rund 20 Prozent der Jugendlichen entwickeln in der Pubertät, die als eine Zeit von Krisen und Gefährdungen gilt, psychische Störungen. Zehn Prozent sind so ausgeprägt, dass sie behandelt werden müssen. Dabei sind die Ausprägungen bei Mädchen und Jungen verschieden: Jungen neigen dazu, Regeln zu missachten, Mädchen tendieren zu Depressionen, Ängsten, Selbstverletzungen oder Essstörungen. Jungs machen also eher den Schulhof zum Kampfplatz, Mädchen sich selbst und den eigenen Körper. Dieses Störungsbild kommt bei Mädchen zu 80 Prozent vor, das Verhältnis im Vergleich zu den Jungs beträgt 4:1. 80 Prozent der Jungen werden dafür im Kindesalter wegen sozialer Störungen vorgestellt. In der Pubertät kehrt sich dann das Verhältnis um und Mädchen werden wegen Depressionen, Selbstverletzendes Verhalten oder Essstörungen auffällig.

Aber woran liegt das?
In einem Interviewt mit den Aachener Nachrichten erklärt Hans Hopf, analytischer Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut, einige Thesen dazu:

  • Mädchen können mehr aushalten und besitzen in der Regel ein gefestigtes Gewissen. Dafür verantwortlich ist maßgeblich die enge Bindung zwischen Mutter und Tochter und das Phänomen, dass Babymädchen und Mutter sich stark aneinander orientieren und sich aufeinander einstellen. Dies fördert eine frühe Empathieentwicklung bei Mädchen. Mädchen können sich also besser als Jungs in andere einfühlen, sind dadurch aber auch leichter emotional auszubeuten und seelisch verletzbarer.
  • Die Sozialisation vieler Mädchen ist durch eine enorme Verhaltenshemmung und Kontrolle geprägt. Mädchen unterdrücken also eher ihre spontanen Impulse und ihr Temperament stärker als gleichaltrige Jungen. Erwachsene, wie Eltern und Lehrer, regulieren das Verhalten und die Emotionen von Mädchen auch stärker als bei Jungen. Daher haben Mädchen in der Regel auch ein gut gefestigtes Gewissen, können höhere Leistungen erbringen und befähigt sie, Spannungen und Gefühle besser zu ertragen. Sie sind mit ihren psychischen Ausstattungen – Empathie, Durchhaltevermögen und Zuverlässigkeit – den Jungs oft weit überlegen. Was jetzt vielleicht als Kompetenz wirkt, kann aber eben auch problematisch werden, wenn dieses Gewissen zu streng und kontrollierend wird. Schuld, Scham und die Angst vor Liebesverlust können bei Mädchen und Frauen die Ich-Durchsetzung hemmen. Die Folge: In diesem Fall lernen Mädchen Aggressionen nach innen zu wenden und versuchen, ihren Körper zu zerstören. Die Symptome können dann selbstverletzendes Verhalten oder eine lebensbedrohliche Essstörung sein.

[…]

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Trotz sinkendem Raucheranteil Gewinne für Tabakindustrie

Montag, 21. August 2017 10:08

355331_web_R_K_by_Markus Hahn_pixelio.deRauchen ist ungesund. Diese Erkenntnis hat sich bei den meisten Menschen durchgesetzt. So wundert es auch nicht, dass in den meisten Teilen der Welt der Anteil der Raucher zurück geht. Nun könnte man glauben, dass die Tabakindustrie darunter leidet und rote Zahlen schreibt. Doch weit gefehlt!

Das liegt zum einen daran, dass die Konzerne den Markt neuer Alternativen wie E-Zigaretten vorantreibt. Der Tabakkonzern Philip Morris kündigte z.B. an, rund 300 Millionen Euro in den Bau einer neuen Fabrik in Dresden zu investieren. Von 2019 an sollen rund 500 Beschäftigte dort Tabaksticks für ein elektrisches Tabakerhitzersystem produzieren.

Zum anderen liegt es aber maßgeblich daran, dass die Einnahmen – trotz sinkender Anzahl der Raucher – gestiegen ist. Aber wie kann das sein? Seit 2011 ist der weltweite Verkaufswert, den die Tabakindustrie pro Jahr mit Zigaretten einnimmt, um gut 21 Prozent auf 683,4 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr 2016 gestiegen. Diese Steigerung verdanken die Tabakkonzerne der kräftigen Preiserhöhung. Zwar muss die Branche auch höhere Tabaksteuern abgeben, was die Preiserhöhung der Tabakprodukte rechtfertigt, doch mit jeder Steuererhöhung legt die Tabakindustrie noch etwas extra drauf und optimiert ihre Gewinne. Von 2006 bis 2016 haben die jährlichen Gewinne der US-Tabakkonzerne um 77 Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar zugelegt. 

Textquelle: Aachener Nachrichten vom 20.06.2017; Bildquelle: Markus Hahn, www.pixelio.de

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