Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Info'

Broschüre zum Thema Kinder suchtkranker Eltern

Sonntag, 8. Oktober 2017 9:53

Luis und Alina schreiben Tagebuch, denn ihr Vater trinkt. Das bestimmt den Familienalltag. Den Tagebüchern vertrauen sie ihre Gedanken und Wünsche an. Immer müssen sie Rücksicht nehmen. Auf den Vater. Auf die Mutter, die gern mehr machen möchte, als sie kann. Versprechungen werden nicht eingehalten…

Mit der Broschüre „Luis und Alina“ wird das Familienleben 10- bis 15-jähriger Kinder aus suchtbelasteten Familien thematisiert. Sie ist zur Weitergabe an Kinder Suchtkranker gedacht. Das Begleitheft zur Broschüre „Luis und Alina“ vermittelt Fachkräften und Ehrenamtlichen im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen sowie Angehörigen die besonderen Probleme Kinder Suchtkranker. Auch finden sich Hinweise zur Kontakt- und Gesprächsaufnahme – und deren Grenzen.

Beide Publikationen können Sie bei der DHS kostenfrei, auch in größerer Stückzahl, unter http://www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung bestellen. Unter http://www.dhs.de/informationsmaterial/broschueren-und-faltblaetter.html stehen beide Broschüren zum Download bereit.

Quelle: DHS-Newsletter

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Neue Praktikantin in der Suchtberatung

Donnerstag, 5. Oktober 2017 8:33

Verena WunderlichMein Name ist Verena Wunderlich. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus Düren. Zurzeit befinde ich mich im 5. Fachsemester Soziale Arbeit an der Katholischen Fachhochschule Aachen. Mein Semesterpraktikum absolviere ich seit September in der Hermannstraße der Suchthilfe Aachen. Passend dazu habe ich mich für das Interdisziplinäre Seminar „Klinische Sozialarbeit“ unter der Leitung von Prof. Deimel entschieden. Der Schwerpunkt in diesem Praktikum liegt im Bereich betriebliche Suchtprävention und im Bereich Beratung.

Durch meinen Nebenjob im Betreuten Wohnen für psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen, konnte ich bereits einige Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld sammeln. Ich habe mich für die Suchthilfe Aachen entschieden, um meine bereits gesammelten Erfahrungen zu festigen und zu erweitern.

Ich habe bereits eine Ausbildung als Heilerziehungspflegerin absolviert und ein Jahr in einem Familienzentrum gearbeitet. Dort war ich Gruppenleiterin einer heilpädagogischen Gruppe und habe Kinder mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen betreut.

 

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Videoreihe Medikamente und Sucht

Montag, 25. September 2017 8:51

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat acht Filme zum Thema Medikamente und Sucht veröffentlicht. Die jeweils etwa zweiminütigen Clips richten sich vor allem an Interessierte, Angehörige und Betroffene und informieren über Themenbereiche wie Vorbeugung, Abhängigkeit, Therapie und Selbsthilfe.

Entstanden sind die Videos im Rahmen des Projekts „Suchtprävention und Selbsthilfe“ mit der BARMER. Sie ergänzen unser schriftliches Informationsangebot zum Thema und stehen auf der Internetseite www.Medikamente-und-Sucht.de bereit. Zudem haben wir auf unserem Youtube-Kanal eine Playlist der Videoreihe angelegt: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGWyDlx2vqVvLqv4lK2tJHUVtFu2O_fgt

Quelle: DHS-Newsletter

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Neue Broschüren in leichter Sprache

Freitag, 22. September 2017 11:50

Mit den Broschüren „Rauchen ist riskant“ und „Kiffen ist riskant“ sind zwei weitere Titel in der DHS Reihe „Ein Heft in Leichter Sprache“ erschienen. Das Netzwerk Leichte Sprache setzt die Standards: Einfache Sätze, möglichst in einer Zeile. Positive Satzaussagen, keine Verneinungen. Rund 20 Zeilen auf einer Seite in großer Schrift und mit möglichst zwei Absätzen. Keine Bindestriche. Keine Klammern. Wie in der bereits erfolgreichen Broschüre „Alkohol ist gefährlich – Ein Heft in Leichter Sprache“ werden Konsum und Risiken angesprochen. Wie wirkt Tabak, wie wirkt Cannabis und welche Folgen können damit verbunden sein. Hinweise auf Hilfeangebote und Telefonnummern ergänzen den Text.

Die Broschüren stehen als Download zur Verfügung www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/2017_-_Rauchen_ist_riskant.pdf bzw. www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/2017_-_Kiffen_ist_riskant.pdf und können auch in größerer Stückzahl kostenfrei bei der DHS bestellt werden: www.dhs.de/informationsmaterial/bestellung.html

Quelle: DHS-Newsletter

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Das Thema „Suchterkrankungen“ im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2017

Mittwoch, 20. September 2017 12:01

Forderungen des Gesamtverbandes für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland, Stand 06.07.2017

Der Bedeutung von Suchterkrankungen Rechnung tragen
Für die Betroffenen und ihre Angehörigen, insbesondere für Kinder aus suchtbelasteten Familien, sind Suchterkrankungen mit massivem Leid verbunden und führen oft zu gravierenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben und zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen. Hinzu kommen erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen mit z.B. rund 40 Mrd. € für die Folgen des Alkoholkonsums in Deutschland. Die Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Suchterkrankungen ist in allen Bereichen der Gesellschaft verbunden mit einer konsequenten Entstigmatisierung auf individueller und struktureller Ebene. Besonders notwendig scheint hier die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten. Die Schaffung passender politischer Rahmenbedingungen, um die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung von Menschen mit Suchterkrankungen sind zu unterstützen und deren Beteiligung an medizinisch- und rehabilitationsbezogenen Entscheidungen sicherzustellen. Soziale und berufliche Teilhabe ist dabei die zentrale Ausrichtung. Die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen für ein umfassendes System von medizinischen, psychologischen und sozialen Suchthilfen und einer koordinierten Versorgung in der Region unter Einbeziehung der Selbsthilfe ist dabei von entscheidender Bedeutung. […]

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