Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Dokumentation'

10. Herbstfortbildung: Migration – Trauma – Sucht

Mittwoch, 29. November 2017 18:54

Unter den Flüchtlingen, die in den zurückliegenden Jahren Deutschland erreicht haben, findet sich eine nennenswerte Gruppe von Menschen mit 

  • riskantem,
  • schädlichem oder
  • abhängigem Konsummuster von psychoaktiven Substanzen.

Dies betrifft nach unserer Beobachtung sämtliche gebräuchliche legale wie illegale Substanzen. Die Gründe hierfür sind sehr verschieden: So neigen einige Flüchtlinge vielleicht zu einem problematischen Gebrauch von Alkohol, weil sie aus kulturellen und/oder religiösen Gründen den Um-gang mit dieser Substanz nicht gelernt haben und mit dem leichten Zugang zum Alkohol nicht umgehen können. Gerade Flüchtlinge aus Vorder- und Mittelasien, stammen vielfach aus Herkunftsländern, in denen der Opioidgebrauch kulturell akzeptiert oder toleriert ist. So erhalten in Afghanistan die Menschen nicht selten bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter mit Opium gegen Durchfall und Husten. Auch im Iran wird traditionell bei Schmerzen oder als Einschlafhilfe Opium konsumiert. Andere haben den Konsum von Amphetaminen und anderen Stimulanzien als aufputschende Kriegsdrogen in regulären oder irregulären militärischen Verbänden kennengelernt.
Aus den großen deutschen Städten und Ballungsregionen – wie Köln, Frankfurt, Hamburg und Berlin – erkennt man schon jetzt eine Zunahme von Anfragen zur Beratung und Behandlung von Flüchtlingen mit Substanzstörungen unterschiedlicher Art und Ausprägung. Exakte Zahlen liegen jedoch noch nicht vor. Diese Städte sind uns meist etwas voraus, sodass sich hieraus aber vielleicht schon jetzt die für uns zu erwartenden Herausforderungen ableiten lassen. Diesen wollten wir uns mit der diesjährigen Herbstfortbildung unter dem „Sicherheit finden: Migration – Trauma – Sucht; Eine Herausforderung (nicht nur) für die Suchthilfe“ widmen.

In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen alle Vorträge, die Tagungsmappe, weitere Informationen sowie Bilder zur Veranstaltung zur Verfügung.

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Spende für Querbeet

Mittwoch, 15. November 2017 12:21

received_10208016596372219Wir freuen uns über eine Spende in Höhe 500,- Euro für Querbeet. Diese wurde dem Leiter der Einrichtung Troddwar, Mark Krcznaric, am Freitag, den 10.11.2017 bei dem Festival „Hand in Hand“ im Franz überreicht.

Hand in Hand ist seit vielen Jahren das Motto von Markus Jussen, einem sehr engagierten Aachener Bürger, der bemüht ist, durch verschiedene Benefizaktionen Geld für soziale Projekte in Aachen. In diesem Jahr wird eine zweistellige Gesamtsumme erwartet, die an zwei Projekte der Caritas, dem Kinderschutzbund sowie Misereor geht.

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Nachtrag zum Austauschtreffen Suchtprävention

Dienstag, 14. November 2017 14:08

Gestern fand das Austauschtreffen für an suchtpräventiven Themen Interessierte statt. Die Teilnehmenden hatten sich beim letzten Treffen das Thema „soziale Kompetenzen und Schutzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen“ gewünscht, was wir nun gerne aufgegriffen haben.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir mit einem Speeddating zu folgenden Fragen begonnen:

  • Welche sozialen Kompetenzen erscheinen Ihnen besonders wichtig, um Kinder stark zu machen und einer Sucht vorzubeugen?
  • Wie gestärkt und geschützt erscheint Ihnen Ihre Zielgruppe?
  • Welche Maßnahmen führt Ihre Institution durch, um soziale Kompetenzen bei den Kindern und Jugendlichen zu fördern?
  • Welche Fragen oder Diskussionspunkte bringen Sie für das heutige Thema mit?

AustauschtreffenIm Anschluss hielt die Suchtpräventionsfachkraft, Yvonne Michel, einen theoretischen Input zum Thema „Von Resilienz und anderen sozialen Kompetenzen – Was Kinder und Jugendliche brauchen, um stark zu werden“. Der Vortrag steht hier zum Nachlesen bereit. Es schloss sich eine Diskussion an, mit der Frage, wie soziale Kompetenzen und Resilienz im pädagogischen Alltag umgesetzt und trainiert werden könnte. Verschiedene Methoden, Haltungen und Ideen wurden dazu angesprochen. Eine Methode zum Perspektivwechsel mit verschiedenen Brillen und Aufträgen wurde auch mal angespielt. Die Methodenbeschreibung dazu finden Sie hier.

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Dokumentation zum Aktionstag Glücksspielsucht

Montag, 16. Oktober 2017 12:45

IMG-20170927-WA0011Am 27.09.2017 fand der bundesweite Aktionstag Glücksspielsucht statt, an dem sich auch die Suchthilfe Aachen beteiligt hat. Im Rahmen der Fortbildung „Spielen ist nicht gleich spielen“ wurden Multiplikatoren über die Unterschiede und Gemeinsamkeit von pathologischem Glücksspiel und Onlinespielen informiert.

Im Nachgang stellen wir Ihnen hier die Bilder der Veranstaltung und Flipcharts zur Verfügung.

 

 

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Voller Erfolg beim ersten Designmarkt am Kaiserplatz

Freitag, 29. September 2017 11:49

Designmarkt_3Das niedrigschwellige Kontaktzentrum der Suchthilfe „Troddwar“ lud am 22.09.2017 zum ersten TRODDWAR | 1m²arkt ein. Das Troddwar war in den letzten Jahren bemüht, seine Türen für kreative und kunstschaffende Bürger der Stadt Aachen zu öffnen. Mit Veranstaltungen wie dem Poetryslam „Kaiserslam“ und der Jörg Böckem-Lesung „Lass mich die Nacht überleben“ schuf das Team des Troddwars Orte der Begegnung für Jedermann. Klienten der Suchthilfe, Interessierte Anwohner und Bürger ohne Berührungspunkte zum Suchthilfesystem trafen sich und verbrachten gemeinsam unbeschwerte Stunden ohne Vorurteile und gesellschaftliche Barrieren.
Am 22.09.2017 war es Zeit eine neue Idee in die Wirklichkeit umzusetzen. Der TRODDWAR | 1m²arkt war ein Nachtmarkt für regionale Designer, Künstler und Kreative. Den Ausstellern wurde ein ca. 1m² großer Tisch als Verkaufsfläche zur Verfügung gestellt. Diesen Raum durften die Designer mit ihren Exponaten selbst gestalten. Mit 16 Austellern war der 1m²arkt komplett ausgebucht. […]

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