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Herzliche Einladung: Tag der offenen Tür

Mittwoch, 21. Juni 2017 9:30

TdoT_2017Was verbirgt sich hinter den Türen der Suchthilfe Aachen am Kaiserplatz? Wie sieht die Arbeit mit Schwerstabhängigen aus? Und was hat es mit dem Spritzenautomat vor der Einrichtung auf sich?

Dies sind einige der Fragen, die beim „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 1. Juli 2017 zwischen 12 und 16 Uhr beantwortet werden. Die Mitarbeitenden der Einrichtung „Troddwar – Kontakt. Netzwerk. Niedrigschwellig.“ der Suchthilfe Aachen laden dazu herzlich in ihre Räumlichkeiten am Kaiserplatz 15-18 ein. Interessierte Bürger können sich über die Angebote für Drogenabhängige, das Kontaktcafé, die medizinische Ambulanz, das Betreute Wohnen und die Arbeit der Streetworker informieren. Daneben wird das Gartenprojekt „Querbeet“ vorgestellt. „Wir freuen uns über Nachbarn, Geschäftsleute, Kooperationspartner, Schüler – einfach auf Neugierige und Interessierte“, erklärt Mark Krznaric, Einrichtungsleiter. „Wir möchten mit der Öffnung unserer Einrichtung Brücken zwischen Betroffenen und Bürgern bauen. So hoffen wir mit Vorurteilen und Vorbehalten aufzuräumen.“ Die Gäste erwarten Führungen durch die Räumlichkeiten, sommerliche Reggae-Klänge von DJ Piere, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen.
 
Tag der offenen Tür am Kaiserplatz am 1. Juli 2017, 12 bis 16 Uhr:

Troddwar – Kontakt. Netzwerk. Niedrigschwellig., Kaiserplatz 15-18, 52062 Aachen; Tel.: 0241/980910-3; leenders {at} suchthilfe-aachen(.)de, www.suchthilfe-aachen.de, http://blog.suchthilfe-aachen.de, https://de-de.facebook.com/troddwar/

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Lesungen mit Jörg Böckem

Mittwoch, 7. Juni 2017 13:05

IMG_0573Getreu dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss!“ beendet die Suchthilfe Aachen ihre Beteiligung an der deutschlandeweiten Aktionswoche Alkohol „Weniger ist besser“ mit zwei Lesungen. Zu Gast war Jörg Böckem, Journalist und Autor – morgens am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung und abends offen in der Bar Cantona. Beide Lesungen waren mit rund 130 Schülern und weiteren 100 Gästen ausgebucht. Lesen Sie hier die Presseinformation der Schule. […]

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„Lass einen los“ – Schüler des Inda – Gymnasiums lassen Botschaften zum Weltnichtrauchertag steigen

Mittwoch, 31. Mai 2017 13:00

IMG_0583Unter dem Motto „Lass einen los“ stiegen am Dienstag, den 31. Mai 2017, gegen 11.30 Uhr rund 180 bunte Heliumballons vom Schulhof des Inda – Gymnasiums in Kornelimünster in den Himmel. An ihnen baumelten kleine Karten, auf die die Schüler des sechsten Jahrgangs persönliche Botschaften zu den Vorteilen des Nichtrauchens geschrieben haben. Mit dieser Aktion erinnerte das Inda – Gymnasium gemeinsam mit der Suchthilfe Aachen an den Weltnichtrauchertag, der jedes Jahr am 31. Mai stattfindet. Seit 1987 wird dieser Tag von der Weltgesundheitsorganisation genutzt, um auf die Gefahren des Rauchens und den Zielsetzungen der Tabakindustrie aufmerksam zu machen.

Zigaretten sind out
Rauchten im Jahre 2001 noch 27,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, so sind es zurzeit nur noch 7,8 Prozent – ein historischer Tiefstand. „Auch unter den 18 bis 25 Jährigen ist die Raucherquote mit aktuell 26,2 Prozent weiter rückläufig“, ergänzt Christine Ladwig, Fachkraft für Suchtprävention der Suchthilfe Aachen. Dank vieler Bemühungen, zeigen Maßnahmen zur Verhinderung des Einstiegs ins Zigarettenrauchen mittlerweile Erfolge.
„Um diesen Trend und eine positive Haltung zum Nichtrauchen zu stärken, ohne dabei Raucher zu diskriminieren, nehmen wir bereits seit vielen Jahren am Wettbewerb „Be smart – don`t start“ teil“, erklärt Annette Büchers, Beratungslehrerin am Inda – Gymnasium. Daneben werden im Unterricht die Themen Zigaretten, Shisha und E-Produkte von Experten der Suchthilfe aufgegriffen. So lernen die Schüler z.B. einen Teil der 4800 Stoffe kennen, die im Zigarettentabak und -qualm enthalten sind. Zu ihnen gehören zum Beispiel gefährliche Stoffe wie Blei, Cadmium und Ammoniak. Aber auch Schokolade, Lakritze und Zucker, die die Industrie einsetzt, um das Rauchen angenehmer zu machen und das Suchtpotential zu steigern. […]

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Digitale Medien verursachen Entwicklungsstörungen

Dienstag, 30. Mai 2017 9:02

Erste Ergebnisse der vom Bundesministerium und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Auftrag gegebene Studie („BLIKK-Studie“) zur Smartphone- und Tablet-Nutzung von Kindern und Jugendlichen wurde am 29. Mai veröffentlicht.  Bei über 3000 Früherkennungsuntersuchungen wurden die Eltern nach dem Medienverhalten ihrer Kinder befragt. Die Ergebnisse haben wir Ihnen hier zusammen gestellt:

  • Verbreitung: 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter nutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich. 90 Prozent der Kinder nutzen digitale Medien unkontrolliert, also ohne Begleitung von Erwachsenen.
  • Kinder im Alter zwischen einem Monat und einem Jahr: Die Ärzte stellten in der Studie fest, dass Babys Fütter- und Einschlafstörungen erleiden können, wenn die Mutter parallel zum Stillen digitale Medien nutzt. Zudem können Bindungsstörungen zwischen Kind und Mutter entstehen. 
  • Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren: Knapp 70 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe können sich nur weniger als zwei Stunden selbständig ohne Smartphone oder Tablet beschäftigen. Wenn das Kind zu oft vor dem Smartphone oder Tablet sitzt, kann es Konzentrationsstörungen erleiden, bei täglicher Nutzung können Sprachentwicklungsstörungen auftreten. Motorische Hyperaktivität kann auch eine Folge übermäßigen digitalen Konsums sein. So stellten die Ärzte fest, dass motorische Hyperaktivität bei Zwei- bis Fünfjährigen mit einer Smartphone-Nutzung von mehr als einer halben Stunde pro Tag 3,5 mal häufiger auftritt als bei Kindern, die weniger oder gar keine Zeit vor dem Smartphone verbringen. Sie folgern daraus, dass sich der unkontrollierte Medienkonsum in Unruhe und Ablenkbarkeit äußern kann. 
  • Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren: In dieser Altersgruppe haben die Ärzte festgestellt, dass das Risiko, an einer Konzentrationsstörung zu erleiden sechs Mal höher ist, wenn das Kind täglich digitale Medien nutzt. Besonders stark wirkt sich demnach eine Nutzungszeit von mehr als 60 Minuten aus. In dieser Altersgruppe kommt ein weiteres Gesundheitsrisiko hinzu: Die Kinder essen, wenn sie vor dem Bildschirm sitzen überdurchschnittlich häufig Süßigkeiten, was zur Folge hat, dass Kinder mit einer übermäßigen Mediennutzung überdurchschnittlich häufig auch übergewichtig sind.

[…]

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Aktionswoche Alkohol bei Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern

Montag, 29. Mai 2017 9:07

18447127_1544432768931148_3056465019097482271_nIm Rahmen der Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Mai 2017 gab es auch in den Gruppen der Einrichtung „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ viele unterschiedliche Aktivitäten rund um die Themen Alkohol und Sucht:

So packten wir mit unserer Jungsgruppe einen „Suchtsack“ aus. In dem Sack befinden sich lauter Dinge, die mit dem Thema Sucht zu tun haben. Die Jungs waren erstaunt, dass sich Sucht nicht nur auf Alkohol und Drogen beschränken kann.

Unsere Gruppe mit jugendlichen Mädels setzte in der Woche die Rauschbrillen auf: Brillen, die simulieren, wie man die Welt im Rausch sieht, nur halt ganz ungefährlich ohne Alkohol. Einfache Tätigkeiten wie das Aufschließen einer Türe werden so zu einer echten Herausforderung. Da es eine warme Woche war, gab es schließlich zur Abkühlung leckere alkoholfreie Cocktails nach den Rezepten der Seite http://www.null-alkohol-voll-power.de/machen/geniessbar/ . […]

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