Zum Umgang mit Stress

Wer kennt das Phänomen Stress nicht? Ein privater und beruflicher Termin jagt den nächsten und alles wächst einem über den Kopf…

Stress kann sehr vielseitig sein: Stress im Straßenverkehr, Stress durch Leistungsdruck in Schule, Studium und Beruf oder Stress durch große Umbrüche im Leben (ein Kind wird geboren, Umzug, Jobwechsel, schwere Erkrankung eines Familienangehörigen…). Wer ständig unter Spannung steht, riskiert unzufrieden und krank zu werden. Daher schauen wir heute mit Ihnen auf das Phänomen Stress und stellen ein paar Möglichkeiten vor, wie Sie mit Ihrem Stress umgehen könnten.

Stress nicht nur negativ
Mit Stress verbinden wir häufig etwas Negatives, doch zunächst hilft er uns, große Herausforderungen zu meistern. Der Körper schlägt bei Stress (= Gefahr) Alarm: Adrenalin und andere Stresshormone werden ausgeschüttet, Atmung und Pulsschlag werden beschleunigt, die Muskulatur spannt sich an… Dadurch sind wir leistungsbereiter und laufen zur Höchstform an. In Urzeiten sicherte uns dies im Kampf oder in der Flucht das Leben. Heute wird durch die Bewältigung von stressigen Situationen unser Selbstvertrauen gesteigert, wir fühlen uns erfolgreich.

Balance von Nöten
Wichtig ist aber, dass sich Anspannung und Entspannung die Waage halten, um dem Stress etwas Positives abgewinnen zu können. Nach jeder Anstrengung muss eine Erholungsphase folgen, um zu regenerieren und die Energiereserven wieder aufzutanken. Wer sich diese Pausen nicht gönnt, läuft Gefahr auszubrennen und krank zu werden.

Zu hohe Ansprüche fördern Stress
Stress bedeutet für jeden etwas anderes. Nicht das Ereignis löst den Stress aus, sondern die Art und Weise, wie Menschen damit umgehen. Häufig entsteht Stress, weil wir zu hohe Ansprüche an uns selbst haben oder wir Ziele und Aufgaben nicht realistisch genug einschätzen.

Typische Anzeichen von Stress können sein:

  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Durchfall
  • Schlafstörungen
  • tiefe Erschöpfung
  • Unsicherheit oder
  • mangelnde Konzentration

Menschen reagieren unterschiedlich auf Stress, aber es haben sich zwei Typen herauskristallisiert: Die einen, die bei Dauerstress zu Bluthochdruck bis hin zum Herzinfarkt neigen. Die anderen, die den Ärger in sich hineinfressen und anfällig für Magen-Darm-Erkrankungen werden.

Hilfreiche Streategien gegen Stress
Gerade bei anhaltendem Stress empfiehlt es sich daher, bewusste Pausen einzulegen, um nicht zu erkranken. Schöne Ereignisse im Alltag, etwas tun, was einem Spaß macht und gefällt, kurze Ablenkungen und Zeiten zum Durchatmen helfen, um gesund zu bleiben. Was das alles konkret sein kann, ist für jeden etwas anderes und gilt es herauszufinden. Hier ein paar Ideen:

  • Sport
  • Sauna
  • ein Kaffeeklatsch mit der Freundin
  • ein Spaziergang durch die frische Luft
  • ein entspannendes Bad
  • ein gutes Buch
  • ein anregender Kinobesuch

Was machen Sie, um zu entspannen?

Perfektionismus schadet
Ebenso hilft ein konsequentes Zeitmanagement: Machen Sie nicht zu viele berufliche Termine und lassen Sie sich immer Zeiten zur Vor- und Nachbereitung von beruflichen Aufgaben. Geben Sie – wenn möglich – Aufgaben auch mal ab. Seien Sie auch mal mit weniger oder einer „Notlösung“ zufrieden. Auf Dauer schadet Ihnen Ihr Perfektionismus. Denn wer ständig auf der Suche nach besseren Lösungen ist, setzt sich unter Druck und kann nicht aufhören zu suchen. Halten Sie aber auch private Verabredungen im Blick und verfallen Sie nicht in Freizeitstress.

Hilfe bei beruflicher Stressbewältigung: www.geton-training.de

Quelle: Barmer GEK – Magazin für Versicherte 1/2014

 

Diesen Artikel bookmarken: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Google Bookmarks
  • Facebook
  • Linkarena
  • MySpace
  • Technorati
  • TwitThis
  • YahooMyWeb
  • Y!GG
  • Webnews

Autor:
Datum: Donnerstag, 16. Januar 2014 11:43
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Info

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Kommentar abgeben