Der Einsatz von Cannabis in der Medizin

Freitag, 27. Mai 2016 9:11

Immer häufiger wird darüber debattiert, wie ein vernünftiger Umgang mit Cannabis auch rechtlich geregelt werden kann: Sollte Cannabis entkriminalisiert werden? Oder sogar legalisiert? Wie würde sich damit die Haltung gegenüber der Droge verändern? Welche Vorteile könnte eine Veränderung der Rechtslage mit sich bringen? Und welche Vorteile würden sich dadurch für den Einsatz von Cannabis in der Medizin ergeben?
Mit diesen und anderen Fragen hat sich die Sendung Scobel bei 3sat am 12. Mai 2016 beschäftigt. Interessierte können sich die Sendung nochmal in der Mediathek anschauen. [... weiterlesen]

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Dr. Limit beantwortet Fragen

Mittwoch, 25. Mai 2016 9:08

Dr. Limit ist ein neues Angebot der Alkoholkampagne “Kenn Dein Limit!”. Er beantwortet per Youtube-Video Fragen von Jugendlichen rund um das Thema Alkohol. Dabei ist er  je nach Thema in unterschiedlichen Rollen zu sehen. Als Arzt antwortet er auf Fragen zu körperlichen Auswirkungen des Alkohols, als Anwalt auf Rechtsfragen wie zum Beispiel zur Schuldfähigkeit unter Alkoholeinfluss. Und in der Rolle als Barkeeper hat Dr. Limit immer einen guten Ratschlag parat. Zum Beispiel für alle, die sich um Freunde, die zu viel trinken, Sorgen machen.

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Landtagsabgeordnete besucht Troddwar

Mittwoch, 18. Mai 2016 10:24

IMG_2633Unsere Einrichtung Troddwar am Kaiserplatz hatte Besuch von der NRW-Landtagsabgeordneten Daniela Jansen aus Aachen. In Ihrem Newsletter schreibt sie nun von diesem Besuch wie folgt:

“Immer weniger Drogentote in NRW” – diese Meldung habe ich zum Anlass genommen, um mir beim Gespräch mit der Suchthilfe Aachen im Cafe Troddwar am Kaiserplatz ein Bild über die örtliche Situation zu machen. Und ich war ehrlich begeistert: die Öffnung ins Viertel, die Beziehungsarbeit zwischen Sozialarbeitern und Abhängigen trägt Früchte, nicht zuletzt auch durch das sehr niedrigschwellige Angebot an die (zum allergrössten Teil) substituierten Klienten. Die Beschwerden über den Zustand am Kaiserplatz gehen massiv zurück, auch durch das Arbeitsprojekt “Querbeet”, bei dem die Klienten Grünflächen pflegen und bepflanzen sowie durch den verstärkten Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern. Weitere Informationen unter http://www.suchthilfe-aachen.de/troddwar.php oder https://www.facebook.com/troddwar/

Wir danken herzlich für das Interesse und das freundliche Zusammentreffen.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Mark Krznaric (Suchthilfe Aachen), Marion Timm (Diakonie) und Gudrun Jelich (Suchthilfe Aachen)

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Mein Kind trinkt – Was kann ich tun?

Mittwoch, 11. Mai 2016 11:15

Viele Eltern trinken hin und wieder Alkohol, was auch überhaupt nicht bedenklich ist. Und doch macht der eigene Konsum es manchmal schwer, mit dem Nachwuchs über Alkohol und die Gefahren zu sprechen, die vom jugendlichen Alkoholkonsum ausgehen. Ab welchem Alter ist der Konsum von Alkohol okay? Welche alkoholischen Getränke sind in Ordnung, welche nicht? Wie viel Alkohol ist unbedenklich? Wie reagiert man, wenn der Sohn mit einem Vollrausch nach Hause kommt? Soll man etwas unternehmen, wenn in der Clique der Tochter offensichtlich zu viel getrunken wird? Und wie findet man die richtigen Worte?

Auf diese Fragen finden Eltern auf verschiedene Weise eine Antwort. Hilfreich ist zum einen diese Broschüre “Wir reden drüber” der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Wer seine Fragen lieber persönlich beantwortet haben möchte, findet Tipps in der E-Mail-Beratung der BzgA. Die Berater hier unterstützen Eltern individuell, die sich Sorgen um den Alkoholkonsum ihrer Kinder machen. Eltern aus Aachen können sich auch gerne an unsere Jugend- und Drogenberatungsstelle  wenden. Im Rahmen der offenen Sprechstunde nehmen sich unsere Berater Zeit für Ihr Anliegen. Unsere Prinzipien: Wir unterliegen der Schweigepflicht und unsere Angebote sind kostenlos für Sie.

 

 

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DHS veröffentlich Jahrbuch Sucht 2016

Montag, 9. Mai 2016 8:39

Die legalen Suchtmittel bleiben weiterhin auf Nummer eins: Statistisch gesehen trinkt jeder Bundesbürger rund 137 Liter alkoholische Getränke im Jahr  und raucht rund 1000 Zigaretten jährlich. Damit ist die Alkoholmenge  im Vergleich zum Jahr davor lediglich um 0,2 Prozent zurückgegangen. Beim Zigarettenkonsum verzeichneten die Autoren sogar einen Anstieg um rund zwei Prozent.

Alkohol:
Umgerechnet auf reinen Alkohol lag der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland laut Jahrbuch bei 9,6 Litern. Damit liegt Deutschland auf europäischer Ebene im oberen Bereich.
Die meisten alkoholischen Getränke werden laut Jahrbuch von den 15- bis 65-Jährigen konsumiert. Bei ihnen liege der Durchschnittskonsum deshalb deutlich höher – bei 14 Litern reinem Alkohol pro Jahr.  Außerdem zeigen Männer mit hohem sozioökonomischen Status, also Akademiker und Gutverdiener, häufiger ein problematisches Trinkverhalten als Männer mit niedrigem Einkommen. Auch bei Frauen steigt die Alkoholmenge mit sozialem Status und mit dem Alter an.   22.391 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zehn und 19 Jahren mussten wegen akuten Alkoholmissbrauchs in Kliniken behandelt bwerden. Das waren immerhin fast vier Prozent weniger als im Vorjahr.

Tabak:
Zigaretten und Pfeifentabak sind wieder im Trend, dagegen werden Zigarren und Zigarillos weniger häufig konsumiert. 30 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen rauchen in Deutschland. Nur der Anteil der Teenager ist stark gesunken. Elf Prozent der Jungen und neun Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren griffen zur Zigarette – so wenig wie bei keiner Erhebung zuvor. [... weiterlesen]

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