Neue Ambulanz für Verhaltensüchtige in Bochum

Montag, 25. Juli 2016 11:39

Betroffene von Kauf-, Sport- oder Sexsucht können sich ab sofort in der ambulanz des Universitätsklinikums in Bochum melden. Hier gibt es eine Sprechstunde für Verhaltenssüchtige, ab Spätsommer auch Gruppentherapien. Behandelt werden sie hier u.a. von Bert te Wildt, der sich bisher auf Medienabhängigkeit spezialisiert hat. Damit erweitert die Ambulanz der Klinik ihr Angebot für bisher nicht anerkannte Verhaltenssüchte.

Weitere Informationen:
http://psychosomatik.lwl-uk-bochum.de/die-ambulanz

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Sommerfest im Troddwar

Mittwoch, 20. Juli 2016 8:28

Rund 130 Gäste folgten der Einladung zum Tag der offenen Tür am 02. Juli im Troddwar. Trotz einiger Regenschauer war es ein rundum gelungenes “Sommer”-Fest. ;-) Viele Nachbarn, Kooperationspartner und interessierte Bürger kamen, um unsere Angebote (Kontaktcafé, Streetwork, medizinische Ambulanz, Ambulant Betreutes Wohnen, Projekt “Querbeet”) kennen zu lernen. So konnten wir viele Fragen beantworten und mit Vorurteilen und Befürchtungen aufräumen.Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

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Stellenangebot: Assistenzkraft Bewo

Montag, 18. Juli 2016 10:54

Wir suchen zur Unterstützung unseres Teams eine weibliche Assistenzkraft für das Ambulant Betreute Wohnen (Bewo) für suchtkranke Menschen. Das Ambulant Betreute Wohnen ist ein gemeindeorientiertes Hilfeangebot, das unseren Klienten ein möglichst selbständiges Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen soll. Ziel ist der Ausstieg aus dem Suchtkreislauf und eine Verbesserung der Lebensumstände durch individuelle Unterstützungsangebote. Es handelt sich um eine überwiegend aufsuchende Tätigkeit. Die Stelle ist auf Minijob-Basis zunächst für 4 Stunden in der Woche zu vergeben.

Aufgabengebiete: 

  • Anleitende Unterstützung im Haushalt
  • Begleitung beim Einkauf
  • Unterstützung beim Aufbau und Erhalt der Tagesstruktur
  • Begleitung zu Ärzten
  • Mitentwicklung und Durchführung von Freizeitmaßnahmen

Wir bieten: [... weiterlesen]

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Was steckt hinter dem Hype um Pokémon go

Freitag, 15. Juli 2016 8:59

Screenshot_2016-07-14-21-28-35Das kostenlose Handy-Spiel “Pokémon Go” ist gerade in aller Munde. Überall jagen vor allem Jugendliche und junge Erwachsenen digitale Pokémons in der realen Welt. So entsteht eine Art Schnitzeljagd durch die Stadt. Wir haben es ausprobiert und hatten wirklich Spaß dabei, die kleinen Monster in unserem Wohnzimmer oder auf der Parkplatz der Suchthilfe Aachen mit digitalen Bällen abzuschießen. Aber weil der Hype um dieses Spiel gerade so groß ist, haben wir uns ein bisschen mehr mit dem Prinzip „Augmented Realitiy“ beschäftigt.

Augmented Realitiy

bedeutet erweiterte Wirklichkeit. Das heißt, digitale, am Computer geschaffene Inhalte verschmelzen mit der uns umgebenden greifbaren Welt. Dies übt einen besonderen Reiz auf den Spieler aus. Im Fall der App “Pokémon Go” kommt dann noch das Phänomen “Pokémon” dazu, was kein neues ist. Denn bereits vor 20 Jahren sind diese bunten, kuscheldrachenähnlichen „Pokémon“ (ein Kurzwort für „Pocket Monster“, Taschenmonster) auf Spielkonsolen erschienen. Die Spieler mussten sie einfangen und sich dann um sie kümmern, um sie weiterzuentwickeln. Vernachlässigte Tierchen aber gingen ein, was Kritiker als Aufmerksamkeitszwang und dadurch extrem suchtgefährdend anprangerten.Auch bei der  Fortentwicklung „Pokémon Go“, die auf jedes Smartphone zu laden ist, müssen die digitalen Tierchen in einer Art Schnitzeljagd in den Straßen unserer wirklichen Städte eingefangen werden, um sie dann zu trainieren und gegen andere im Kampf antreten zu lassen.

 

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Peers wieder aktiv am Viktoria Gymnasium

Donnerstag, 14. Juli 2016 19:23

Einmal im Jahr werden interessierte Schüler und Schülerinnen des Viktoria Gymnasiums von Mitarbeiterinnen der Fachstelle für Suchtprävention der Suchthilfe Aachen zu sogenannten “Peers” (also Gleichaltrige/Gleichgesinnte) ausgebildet. Auch in diesem Jahr war es wieder soweit: An vier Tagen im Mai und Juni haben sich 16 Schüler/-innen an dem Projekt beteiligt und wurden über Stoffkunde, Suchtursachen und vor allem zu verschiedenen Methoden der Suchtprävention in den Räumlichkeiten der Suchthilfe Aachen informiert, aufgeklärt und geschult. Die ausgebildeten Peers gaben anschließend ihr  neu gewonnenes Wissen zu Sucht und Drogen im Rahmen der Projektwoche an jüngere Schüler der Klassen 6 bis 9 weiter. Spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger haben sie Einheiten zu den Themen Tabak, Alkohol, neue Medien, Essstörungen und Cannabis noch vor den Sommerferien vermittelt.

Der rege Austausch hat nicht nur den Schülern, sondern auch uns viel Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön für die offene und herzliche Zusammenarbeit. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausbildung!

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